Knochenaufbau für Zahnimplantate in Tiefgraben bei Salzburg
Wenn zu wenig Kieferknochen vorhanden ist: Augmentation als Grundlage für stabilen Implantathalt – mit digitaler Planung und M.Sc.-Expertise in Implantologie.
Wann ist ein Knochenaufbau sinnvoll?
Damit ein Zahnimplantat festen Halt hat, muss ausreichend Kieferknochen für die sichere Verankerung zur Verfügung stehen. Wenn in einem Bereich zu wenig Knochenhöhe oder Knochenbreite vorhanden ist, kann vor der Implantation oder gemeinsam mit der Implantation ein Knochenaufbau notwendig sein. In der Zahnmedizin spricht man von Augmentation.
In unserer Ordination in Tiefgraben bei Mondsee – direkt bei der Autobahn-Abfahrt Mondsee – erfolgt die Diagnostik mittels 3D-Röntgen (DVT) und digitaler Implantatplanung. So kann das Knochenangebot exakt beurteilt und die Augmentation präzise vorbereitet werden. Sophie Jakolitsch, M.Sc. in Implantologie, führt den Eingriff persönlich durch.
Warum kommt es zu Knochenverlust im Kiefer?
Häufig entsteht Knochenabbau nach einem länger zurückliegenden Zahnverlust, weil der Knochen in diesem Bereich nicht mehr ausreichend belastet wird. Ohne Kaubelastung baut der Körper den Knochen langsam ab – ein natürlicher Prozess, der als Inaktivitätsatrophie bezeichnet wird.
Auch Parodontitis (Zahnfleisch- und Knochenentzündung) kann zu erheblichem Knochenverlust führen. Der Rückgang von Zahnfleisch und Knochen tritt häufig gemeinsam auf. Eine frühzeitige Behandlung der Parodontitis ist daher wichtig, um weiteren Knochenabbau zu verhindern.
Knochenaufbau und Implantat gleichzeitig – oder in zwei Schritten?
Knochenaufbau mit sofortiger Implantation
Bei geringem Knochenmangel kann das Implantat unter Umständen sofort gesetzt werden. Knochenmaterial wird dabei in die Umgebung des Implantats eingebracht. Nach der Einheilphase und sobald der Knochen belastbar ist, wird der sichtbare Zahnersatz (z.B. Krone oder Brücke) aufgesetzt. In geeigneten Fällen können auch Sofortimplantate zum Einsatz kommen.
Knochenaufbau und spätere Implantation
Bei größerem Knochenmangel wird der Kieferknochen zuerst aufgebaut. Dazu wird an der knochenschwachen Stelle Ersatzmaterial eingefügt, der Knochen regeneriert sich über mehrere Monate – danach kann das Implantat gesetzt werden.
Welche Materialien werden beim Knochenaufbau verwendet?
- Eigener Knochen (autolog): Körpereigenes Material mit hoher biologischer Verträglichkeit – häufig kombiniert mit weiteren Ersatzmaterialien.
- Natürliche Knochenersatzmaterialien: Hochgradig gereinigte Materialien, die als Gerüst dienen und schrittweise in den neu entstehenden Knochen eingebaut werden.
- Synthetische Materialien: Meist auf Calcium-Phosphat-Basis mit poröser Struktur, die dem natürlichen Knochen ähnelt und die Knochenneubildung unterstützt.
Welches Material zum Einsatz kommt, hängt vom Befund, der Defektgröße und der geplanten Implantatposition ab. Wir besprechen die Optionen im Rahmen der Behandlungsplanung.
Sinuslift: Knochenaufbau im Oberkiefer
Vor allem im seitlichen Oberkiefer kann es nach Zahnverlust zu einem Verlust der Knochenhöhe kommen. Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) ist luftgefüllt und kann sich nach unten ausdehnen – dadurch fehlt oft die nötige Knochenhöhe für eine Implantation. Eine etablierte Lösung ist der Sinuslift (Sinusbodenaugmentation).
Interner Sinuslift (minimalinvasiv)
Der interne Sinuslift eignet sich bei kleinerem Knochendefizit. Die Anhebung des Kieferhöhlenbodens erfolgt direkt über den Bohrkanal – im Idealfall gleichzeitig mit der Implantation. Dadurch ist häufig nur ein Eingriff notwendig.
Externer Sinuslift
Bei umfangreichem Knochenmangel kann ein externer Sinuslift notwendig sein. Dabei wird der Kieferhöhlenboden über einen operativen Zugang dargestellt, die Schleimhaut (Schneider-Membran) vorsichtig angehoben und der entstandene Raum mit geeignetem Material aufgefüllt. Nach einer Verknöcherungsphase können Implantate gesetzt werden – falls dies nicht bereits beim Ersteingriff möglich war.
Knochenaufbau und Implantologie nahe Salzburg
Die Ordination liegt in Tiefgraben bei Mondsee (5310) – direkt bei der Autobahn-Abfahrt Mondsee, zentral im Salzkammergut und gut erreichbar aus Salzburg (ca. 25 Min.), dem Flachgau, Vöcklabruck und dem bayerischen Grenzgebiet. Sophie Jakolitsch, M.Sc. in Implantologie, verfügt über postgraduale Spezialisierung und arbeitet mit einem hauseigenen Dentallabor – kurze Wege von der Augmentation bis zum fertigen Zahnersatz.
Häufige Fragen zum Knochenaufbau
Ist ein Knochenaufbau immer notwendig, wenn ein Zahn fehlt?
Nein. Ob ausreichend Knochen vorhanden ist, hängt von der Dauer des Zahnverlusts, der Knochenqualität und der geplanten Implantatposition ab. Mittels 3D-Röntgen (DVT) lässt sich das Knochenangebot präzise beurteilen.
Können Knochenaufbau und Implantat gleichzeitig erfolgen?
Bei geringem Knochenmangel ist das in vielen Fällen möglich. Bei größerem Defizit erfolgt zuerst der Aufbau und nach einer Heilungsphase von mehreren Monaten die Implantation.
Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Sinuslift?
Der interne Sinuslift ist minimalinvasiv und für kleinere Knochendefizite im Oberkiefer geeignet – oft gleichzeitig mit dem Implantat möglich. Der externe Sinuslift wird bei größerem Knochenmangel angewendet und erfolgt über einen separaten Zugang.
Welche Materialien werden beim Knochenaufbau verwendet?
Je nach Befund kommen eigener Knochen (autolog), natürliche Knochenersatzmaterialien oder synthetische Materialien auf Calcium-Phosphat-Basis zum Einsatz. Häufig werden verschiedene Materialien kombiniert.
Wie lange dauert die Heilungsphase nach einem Knochenaufbau?
Die Heilungsphase ist individuell und hängt von Methode, Material und Ausgangssituation ab. In der Regel beträgt die Verknöcherungszeit mehrere Monate, bevor das Implantat gesetzt werden kann. Den genauen Zeitplan besprechen wir nach Befund und Planung.
Kann auch bei Parodontitis ein Knochenaufbau erfolgen?
Grundsätzlich ja – Voraussetzung ist, dass die Parodontitis zunächst behandelt und stabilisiert wird. Erst nach erfolgreicher Therapie ist ein Knochenaufbau für Implantate sinnvoll.
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Knochenangebot prüfen, Vorgehen festlegen, Alternativen besprechen – in der Ordination in Tiefgraben, direkt bei der Autobahn-Abfahrt Mondsee.
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Was kostet die Behandlung?
Als Wahlarzt-Ordination bieten wir individuelle Behandlungen auf höchstem Niveau – mit eigenem Dentallabor direkt im Haus und modernster digitaler Planung. Die Kosten richten sich nach Art, Umfang und Komplexität Ihrer persönlichen Situation und werden vorab transparent mit Ihnen besprochen.
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